Polizeiverein Hamburg


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Aktionen * Engagement

Aktionen * Engagement

In jedem Jahr unterstützt der Polizeiverein Hamburg e.V. einzelne und wiederkehrende Projekte.
Zu den wiederkehrenden Projekten gehören z.B. die Finanzierung des Jahresempfangs der Polizei und die Veranstaltung der international bekannten Polizei-Show Hamburg.
Weitere Projekte enthält die folgende Aufstellung.

2010
Hamburg-Preis für Zivilcourage –„Wer nichts tut, macht mit“-
Der Polizeiverein Hamburg e.V. stiftet den Hamburg-Preis für Zivilcourage –„Wer nichts tut, macht mit“ für außergewöhnliche Beispiele bürgerlichen Engagements auf dem Gebiet der inneren Sicherheit.
Der Preis wird grundsätzlich einmal im Jahr vergeben und ist mit 1.000 Euro ausgestattet.
Er kann an einzelne oder auch an eine Mehrzahl von Personen vergeben werden.
Preisträger 2010 sind eine 24jährige Frau und ein 55jähriger Mann, die am Abend des 26.5.2010 bei einem Messerangriff im Bus der Linie 26 in Rahlstedt durch ihr beherztes Eingreifen einem Fahrgast das Leben gerettet haben.


2007
Ausstattung der 4. Hundertschaft der Landesbereitschaftspolizei mit Fortbildungstechnik.


2006

Trikots für Polizei-Eishockeyteam
Beim Deutschen Polizei-Cup hat jedes Spiel auf dem Eis 60 Minuten und die Eishockeymannschaft der Hamburger Polizei ist 2006 erstmals dabei. Bereits seit 2003 trainiert das Team der ICE UDLS Hamburg und hat einige Freundschaftsspiele und Turniere erfolgreich absolviert. Die Teilnahme am PolizeiCup in Berlin setzt neben spielerischem Geschick auch einen einheitlichen Teamlook mit vorgeschriebenem Auswärts-Trikot voraus. Der Polizeiverein hat den Hobbysportlern dies mit einer Spende in Höhe von 1.200 Euro ermöglicht. Denn, so der Vorsitzende Dirk Reimers: „Wir begrüßen solche über den Dienst hinausgehenden Initiativen von Polizeibeamten.“


2005

Gordan, das Gürteltier
Ein Gürteltier, das im Auto wohnt, sorgt seit dem Sommer 2005 für mehr Verkehrssicherheit bei Kindern. Sie schnallen das kleine Plastiktier fest auf ihren Gurt und lernen dabei, auch sich selbst im Auto richtig zu sichern. In Kooperation mit der Polizei Hamburg und dem Polizeiverein hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat dieses EU-weite Sicherheitsprojekt mit großem Erfolg ins Leben gerufen. Zum Start besuchten die Polizeiverkehrslehrer die dritten Klassen der Hamburger Grundschulen, informierten die Kinder und verteilten Gürteltiere.

2004

Anerkennung für Bereitschaftspolizei
Die jungen Beamten der Bereitschaftspolizei haben eine schwierige Aufgabe: Sie werden vielfach dann eingesetzt, wenn Gewalt und Gefahr droht. Als Anerkennung und Dank für ihre Leistungen hat der Polizeiverein die neu umgebauten Sozialräume der ersten und zweiten Hundertschaft der Bereitschaftspolizei Hamburg mit Fernsehern, DVD-Geräten sowie Laptop und Beamer im Wert von 5.000 Euro für Fortbildungszwecke ausgestattet.

2003

2002

Basketballplatz Lohmühlenpark
Selbst verdient haben sich die Kinder und Jugendlichen ihren Basketballplatz im Lohmühlenpark, indem sie auf Gewalt verzichteten und in Gesprächen nach Lösungen gesucht haben. Nach der Umgestaltung der öffentlichen Fläche hatte es zunächst nur wenig Platz für alle jungen Sportler gegeben und so kam es immer wieder zu großen Auseinandersetzungen. Zur Schlichtung wandten sich die Kinder und Jugendlichen an ihren Bürgernahen Beamten, der den Polizeipräsidenten und den Polizeiverein Hamburg einschaltete. Das Ergebnis: Der Verein spendete 15.000 Euro für einen neuen Basketballplatz.

Steeldrums für musikalische Erziehung an der Gesamtschule Horn
Musikalische Erziehung fördert mit Spaß Kreativität, Leistungsfähigkeit und das Miteinander. In der Gesamtschule Horn wurde deshalb das „Pilotprofil Musik“ ins Leben gerufen. An der Schule, in der rund 1.000 Kinder und Jugendliche aus 35 Nationen lernen, wurde eine Schüler-Steelband gegründet, die der Polizeiverein mit neun original Steeldrums im Wert von 5.500 Euro unterstützte. Das Polizeiorchester übernahm die Patenschaft für die jungen Musiker.

2001

Welcome to Hamburg – Freundschaft über den Atlantik
Die traurigen Ereignissen des 11. September 2001 haben unzählige New Yorker Polizeibeamten und Feuerwehrleute im Einsatz das Leben gekostet – und unermessliche Spuren in den Seelen ihrer Angehörigen hinterlassen. Tief berührt entschied sich der Polizeiverein für eine besondere Geste der Freundschaft: Er organisierte gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten, dem Polizeiorchester und dem Rundfunksender NDR 90,3 eine umfangreiche Spendenaktion zu Gunsten der Hinterbliebenen. Und die Hamburger engagierten sich großzügig für den guten Zweck: umgerechnet 150.000 Dollar wurden gesammelt. Genug, um seitdem jedes Jahr Angehörige der amerikanischen Polizisten und Feuerwehrleute in die Hansestadt und in die Familien von Hamburger Polizeibeamten einzuladen. Bei Gesprächen und neuen, schönen Eindrücken an Alster und Elbe sind viele wunderbare Freundschaften entstanden, die diesen Menschen Hoffnung und Stärke für die Zukunft geben.



Kleine, schlaue Verkehrs-Füchse
Ganz stolz und schlau sind die kleinen Hamburger „Verkehrs-Füchse“, wenn sie ihren speziellen Ausweis in der Hand halten. Der bescheinigt den fünf- bis sechsjährigen Vorschulkindern nämlich, dass sie das Schulweg-Training erfolgreich bewältigt haben und nun die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr kennen. Die Idee für die Aktion „Kleinkind“ stammte von Polizeiverkehrslehrer Klaus Jütting und sie gefiel dem Vorsitzenden des Hamburger Polizeivereins, Dirk Reimers, so gut, dass der Verein die Kosten für die Kurse der kleinen Nachwuchs-Füchse übernahm: „Für Kinder ist die Aktion ‚Kleinkind’ oft der erste Kontakt zur Polizei. Die meisten erinnern sich noch nach vielen Jahren gern an ihren Polizeiverkehrslehrer.“

Wer nichts tut, macht mit
Nicht weggucken, sondern helfen, wenn jemand bedroht wird – das ist die Botschaft der Aktion „Wer nichts tut, macht mit“. Ihr Ziel: den Menschen zu helfen, ihre eigenen Ängste und Unsicherheiten abzubauen, damit sie in der Lage sind, ihren Mitmenschen in einer Notsituation beizustehen. Den landesweiten Aufruf der Polizei Hamburg zu mehr Zivilcourage und Eigenverantwortung der Bevölkerung unterstützte der Polizeiverein mit einem Betrag von 90.000 Euro.

Jugendkeller Alsterdorf
Hauptkommissar Holger Klessny hatte eine Idee: Als Bürgernaher Beamter erlebte er, wie Jugendliche in Hamburg-Alsterdorf Wände mit Graffiti besprayten, wie sie Konflikte auf der Straße austrugen und manchmal sogar, wie sie Einbrüche begingen. Warum Straftaten verfolgen, wenn man sie verhindern kann, fragte sich Holger Klessny, und initiierte mit Hilfe des Polizeivereins Hamburg den Jugendkeller Alsterdorf. Dort können sich die Jugendlichen treffen, kickern, Darts spielen und mit Betreuern ihre Anliegen besprechen.


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